Kevin I Hoppe ist neuer Zugkönig

Unser Kevin konnte beim traditionellen Zugschießen am Freitag vor dem Schützenfest die Königswürde des Zuges erlangen. Bevor es aber in einem spannenden Wettkampf um die Nachfolge von SM Marc I Vieten ging, wurden die Pfänderschützen ermittelt. Wie man an den benötigten Schüssen sehen kann dauerte dieses nicht all zu lange. Einzig beim Schweif wurden etwas mehr Patronen verbraucht. Dies lag aber auch daran, das zwei Schützen noch munter auf den schon gefallenen linken Flügel schossen. Welch eine Verschwendung von Munition (Kopfschüttel)......

Ein Pfand konnten sich folgende Schützen sichern:

Kopf:             Frank Vieten, 2. Schuss

re. Flügel:     Andreas Odendahl, 5. Schuss

li. Flügel:       Kevin Hoppe, 3. Schuss

Schweif:        Frank Hoppe, 14. Schuss

Im anschließenden Wettkampf um die Königswürde traten Kevin Hoppe, Heinz Stanke und Andreas Odendahl an die Stange. Hier konnte sich unser Kevin dann glücklich mit dem 64. Schuss durchsetzen. Im Anschluss an das Zugschießen begaben wir uns dann Richtung Derikum. Hier sollte beim Hauptmann Frank Hoppe der diesjährige Kirmeseinklang mit den Frauen gefeiert werden. Der Weg führte zwar ohne großen Umweg, aber nicht ohne Trinkpausen, nach Derikum. So wurde der Autoscooter auf dem Kirmesplatz begutachtet und auch der "Alten Ratsstube" stattete man einen Besuch ab. Dort ließ es sich die neue Majestät nicht nehmen eine Runde "Grünen" auszugeben. Auch die Ex-Majestät legte noch eine Runde nach. Nach ein zwei Runden Bier ging es dann aber weiter. Am Ziel angekommen warteten dann schon unsere besseren Hälften auf uns. Der Grill war im Vorfeld bereits durch Uwe Stand befeuert und belegt worden und so konnten alle sehr schnell essen und zum gemütlichen Teil des Abends über gehen. Kevin hatte das Stiefeltrinken wieder neu entdeckt und so wurden erst einmal paar Trinkspiele absolviert. Einer unserer diesjährigen Gastschützen, Lars Rohde, fand auch schon den Weg zu uns. Zufälligerweise hatte er seinen Bier-Pong Tisch dabei. Und so gingen die Trinkspiele noch eine ganze Weile weiter. Lars, von uns eigendlich nur Ingo genannt (warum auch immer) war sofort mittendrin und feierte den Abend super mit. Unser Frank V. hatte auch noch was leckeres im Gepäck. So hatte er eine Flasche Williams Christ-Birne und eine Büchse Birnen dabei. Dieses mischte er dann zurecht und verteilte das köstliche Getränk an alle Interessierten. Leider hatte er sich im Vorfeld verrechnet, denn eine Dose Birnen auf eine Flasche Schnaps war ein wenig knapp bemessen. So hatte er dann ziemlich schnell die Augen verblitzt... und  der Abend ging ohne ihn weiter.

Samstags Morgens waren dann wieder alle am Start. Unser Spieß Timo hatte zum Frühstück eingeladen. Auch die anderen Gastschützen aus Stürzelberg waren nun dabei. So konnten wir Marco, Nick, Hendrick, Simon und unseren alten bekannten Lars (Ingo) ebenfalls begrüßen. Bevor es aber zum Böllerschießen am Mittag ging mussten einige Wege absolviert und Dinge erledigt werden. So wurde die Großfackel aus der Fackelbauhalle geschoben, Maien zum Schmücken geschlagen, ein Friedhofsbesuch bei Bulle abgehalten und auch noch beim Hauptmann und dem Zugkönig geschmückt. Nach dem Böllerschießen ging es dann endlich zum Mittagessen von SM Marc I. Hierzu hatte er bei Andreas und Beate eingeladen. Aber hier gab es dann bereits den ersten Ausfall zu verzeichnen. Unsere Gastschütze Nick hatte sich ein wenig zu viel verausgabt und musste etwas früher die Segel streichen. Dafür stand dann aber plötzlich Mattes Stanke auf der Matte. Seit Jahren schon sollte er einmal das Schützenfest als Gast miterleben. In diesem Jahr war er dann endlich mal dabei. Zum Nachmittag löste sich dann alles nach und nach auf, galt es doch neue Kräfte zu sammeln für den abendlichen Fackelzug und die anschließende Party im Festzelt. Zum Antreten am Abend an der Gaststätte Pütz waren dann wieder alle dabei. Unsere zwei Pflegefälle Chrissi und Marc durften auch endlich das sagenumwobene "Hubertusbier" trinken. Der anschließende Fackelzug verlief wie gewohnt spaßig ab. Nur leider konnten wir mit unserer diesjährigen Großfackel keine preisverbundene Platzierung erringen. Zu schlecht war eine eigendlich gute Idee umgesetzt worden. Als Fackelthema hatten wir das Thema "Pokemon" aufgegriffen. Allerdings war es uns nicht möglich gewesen den wohl bekanntesten Pokemon "Pikachu" bautechnisch einwandfrei und schön darzustellen. Aber dafür wurde beim Fackelbau in diesem Jahr jedes Mal gegrillt und der Kühlschrank war immer voll mit Bier. Der Fackelzug selbst wurde um einige Meter verkürzt weil es leider anfing zu regnen. Aber das hat der guten Stimmung aller Anwesenden keinen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. Im Festzelt wurde dann so richtig gefeiert und für den ein oder anderen war das frühe Antreten am nächsten Morgen um 7:00 Uhr dann schon sehr anstrengend. Selbst Schuld wenn man kein Ende findet und erst nach 4:00 Uhr nach Hause kommt

Der Sonntag verlief zunächst wie gewohnt. Antreten um 7:00 Uhr, erste Strafen wegen zu spätem Erscheinen werden ausgesprochen, gemeinsames Frühstück mit Samtkragen, Regimentsantreten, Kirchgang (nicht für alle), Abmarsch zum Ehrenmal, großer Zapfenstreich, Einzug ins Festzelt..... Die ersten Tabletts Bier wurden bestellt, aber dann ging es los. Eine Ehrung nach der anderen und auch wir waren dabei. Frank Vieten erhielt das Silberne Verdienstkreuz, Andreas Odendahl den Hohen Bruderschaftsorden und Martin Salgert das St.Sebastianus Ehrenkreuz. Was für eine Freude für alle!!!

 

Nach weiteren unzähligen Tabletts Bier und dem Mittagessen wurde es dann Zeit aufzubrechen. Das Antreten des Corps stand auf dem Marschplan. Dieses wurde auch mal wieder dazu genutzt das gesamte Hubertuscorps zu fotografieren. Und auch hier gab es wieder Auszeichnungen und Beförderungen. Unser Heinz wurde zum Gefreiten befördert und unser Frank V. erhielt die 2. Auszeichnung an diesem Tag in Form des Majorordens. Der anschließende Festumzug ging bei bestem Wetter über die Bühne. Auch trugen wir nach einigen Jahren Pause wieder unsere Hirschfänger. Unseren Gastschützen war der lange Zugweg ja schon durch den Fackelzug bekannt und so bewältigten sie diesen ohne zu murren. Sehr freuten sie sich auch über die Blumen, welche ihnen von unseren Frauen beim Umzug überreicht wurden. Damit hätte von ihnen niemand gerechnet. Am Abend verabschiedeten sich dann nach und nach unsere Gastschützen, schließlich mussten alle am nächsten Tag zur Arbeit oder zur Uni. Den ein oder anderen werden wir im nächsten Jahr bestimmt wieder sehen. Auf jeden Fall hat es uns mit ihnen sehr viel Spaß gemacht .  Aber auch unser Chrissi hatte keinen Urlaub bekommen und hätte eigendlich nach Hause gehen sollen. Aber wer ihn kennt weiß dass dies nicht passieren wird. Er feierte wie immer exzessiv mit, ohne Rücksicht auf Verluste. Egal ob er am nächsten Tag zur Berufsschule oder zur Lehrwerkstatt muss.

Am Montag und Dienstag war auch alles beim alten. Die Reihe hatte sich um einiges verkleinert, schließlich waren die Gastschützen leider nicht mehr dabei. Unser Martin eh vorne weg auf dem Pferd, Sausi und Bernhard als Jäger auch weiter vorne. Da blieb nur noch der harte Kern übrig. Unser Chrissi schaffte es trotz Berufsschule immer pünktlich zum Umzug. Das macht ihm so schnell niemand nach und spricht für (s)einen vorbildlichen Einsatz. Leider verpasste er die Limo-Korn-Runde am Montag Mittag, welche ein wenig aus dem Ruder gelaufen war. Aber das holte er am späten Nachmittag und abends wieder ein. Alles in allem eine tolle Kirmes in der wieder viel gelacht und noch mehr getrunken wurde. Dienstags spielten wir uns sogar selbst zum Antreten (und platzen leider in die Ansprache des Brudermeisters in der Volksbank ) Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.... 

Nachfolgend noch einige Schnappschüsse zum vergangenen Schützenfest!!

 

 

     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Dezember 2016 um 11:19 Uhr