Frank Buttler

Jeder, der ihm die letzte Ehre erwiesen hat, kannte seine Verdienste, seine Auszeichnungen und Orden. Jeder, der ihm die letzte Ehre erwiesen hat konnte sehen, wie beliebt er gewesen ist. Daher möchten wir hier aufschreiben, wie wir ihn erlebt haben, wir wir ihn erleben durften:

In einem Nachruf für einen verstorbenen Politiker war zu lesen: "Er war ein ganz Großer!" Für uns alle vom Hubertuszug "Gut Drauf" war auch er "ein ganz Großer!" Er hat unseren Zug mit viel Einsatz, Kameradschaft, aber auch ab und an mit starkem Nachdruck geprägt und dazu verholfen, was wir heute sind. Ein stolzer Zug im Norfer Hubertuscorps. Dieser Zug war ein wichtiger Begleiter von Bulle - und das die letzten 18 Jahre lang. Dafür sind wir sehr dankbar und stolz. Auch darum, weil es für ihn offensichtlich ein Ausdruck einer funktionierenden Gemeinschaft war. Bulle hat sein Leben trotz der täglichen Aufgaben und Verpflichtungen in vollen Zügen genossen. Er stellte häufig sein Zuhause für vereinsinterne Versammlungen oder Feiern zur Verfügung. Viele gesellige Stunden wurden dort verbracht und natürlich gibt es auch einige Anekdötchen zu erzählen.... Bulle war Gründungsmitglied unseres Zuges im Jahre 1998 und hat in all den Jahren Verantwortung übernommen. Er war viele Jahre in der Zugführung aktiv. Zunächst als Spieß, später als Oberleutnant. Aber selbst in der Zeit, als er die Verantwortung anderen überließ und "zurück" in die Reihe ging, war er immer im Hintergrund dabei. Er bot seine Hilfe an und kümmerte sich weiterhin um vieles. Er hatte das gewisse Etwas seine Vorstellungen und Aufgaben durchzusetzen. Er war ein Schütze mit Leib und Seele. Insgesamt wurde er zweimal Zugkönig und im vergangenen Jahr feierte er seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft Norf. Seinen großen Traum, das Norfer Hubertuscorps als Major anzuführen, konnte er leider nicht verwirklichen. Bulle trug sein Herz auf der Zunge. Immer offen, direkt und ehrlich. Das konnte natürlich bei dem ein oder anderen für Irritationen sorgen. Aber jeder wusste wo er dran war. In emotionalen Momenten überlegte er nicht lange und suchte nach den richtigen Worten. Er sprach das aus, was er in diesem Moment dachte. Es waren nicht immer die richtigen Worte, aber alle verstanden ihn. So werden wir seine "Milchrechnung" und sein "Spritzgebäck" sicher vermissen.  

Neben seinen Verdiensten für unseren Zug war er auch stets eine helfende Hand für das Hubertuscorps oder die Bruderschaft. Hier war er jedes Jahr hilfreich unterwegs und auch diese Aufgaben bewältigte er mit viel Stolz. 

Für uns als Zug ist es schwer, Abschied zu nehmen. Zurück bleiben jedoch viele schöne und eindrucksvolle Erinnerungen. 

Bulle, jetzt bist Du nicht mehr da wo Du warst, aber Du bist überall wo wir sind. Wir werden Dich nie vergessen!!! Danke für alles!

 

  

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. August 2016 um 09:09 Uhr