Tour zum Kölner Weihnachtsmarkt

In diesem Jahr wollten wir es endlich in die Tat umsetzen. Eine gemeinschaftliche Tour des Zugen zum Kölner Weihnachtsmarkt. Schon seit Jahren hatte man dieses immer wieder mal vorgehabt, umgesetzt hatten wir es aber nie. So einigten wir uns auf den 10. Dezember um geschlossen mit der Bahn von Norf aus nach Köln zu fahren.

Gegen 16:00 Uhr traf man sich am Norfer Bahnhof und nahm die S-Bahn nach Köln. In Dormagen stiegen noch Frank und Tina dazu und die Gruppe war vollzählig. Geplant war, dass wir auf einem oder zwei Märkten paar Glühwein trinken und was leckeres essen. Anschließend war dann ein Besuch in einem Kölner Brauhaus angedacht, wo der Abend in gemütlicher Runde ausklingen sollte. Alles verlief  nach Plan, nur der Plan war scheisse nicht so toll.

Am Dom angekommen wollte man zunächst den dortigen Weihnachtsmarkt besuchen. Wir verabredeten schon Treffpunkte und Uhrzeiten, falls man sich verlieren sollte. Das alles war aber nur graue Theorie. In der Praxis sah es wie folgt aus. Bereits am Eingang des Marktes steckte man fest und es ging keinen Meter vorwärts. Der Markt war komplett überfüllt. Der Reiseleiter des Tages, unser Frank H., machte den Vorschlag den Weihnachtsmarkt am Neumarkt zu besuchen. Dieser sei eventuell etwas leerer. Und so schlenderte die Gruppe zum nächsten Weihnachtsmarkt. Unterwegs gab es auch den ersten Glühwein. Aber auch am nächsten Markt war es nicht viel anders. Man konnte sich zwar auf dem Markt bewegen, an der Glühweinbude war es aber erneut überlaufen. Hier tranken wir dann unseren zweiten Glühwein oder auch Kakao, und der ein oder andere hatte dem Hungergefühl nachgegeben und was gegessen. Aber richtig gemütlich wurde es nicht angesichts der eingeengten Situation. Und nach dem der erste von Platzangst sprach war den meisten klar, das sich die Sache mit dem Weihnachtsmarkt erledigt hatte.

Es wurde nun versucht, ein lauschiges Plätzchen in einer Kölner Kneipe zu bekommen. Aber auch hier war es wie auf den Märkten. Diese waren, für einen Samstag Abend nicht unüblich, völlig überfüllt. Und nach einem Bier im Stehen beim Päffgen waren es die ersten leid. Einige wollte gerne sitzen aber das war hier nicht möglich. Wie auch in allen anderen Kneipen nicht. Um den Tag aber nicht so enden zu lassen beschlossen wir zurück nach Neuss zu fahren um dort noch ein Bier zu trinken. Tina reservierte kurzerhand einen Tisch im "Schwatte Päd" und die Gruppe machte sich auf den Weg. Leider verabschiedeten sich Robin und Helen und erlebten den Rest des Abends nicht mehr mit.

Dieser wurde dann nämlich noch richtig gut. Im Schwatte Päd angekommen konnten wir uns endlich setzen und es gab nun auch Getränke. Es wurde nach Erklärungen für das in Köln erlebte gesucht und auch gefunden. So macht es vielleicht doch Sinn für eine größere Gruppe im Vorfeld Plätze zu reservieren. Ansonsten könnte es immer wieder Probleme mit Sitzplätzen geben. Gerade am Wochenende. Auch müßte man für 2 Glühwein nicht unbedingt nach Köln fahren. Schließlich wäre der Neusser Weihnachtsmarkt knapp 2 Minuten vom Schwatte Päd entfernt. Es wurde viel erzählt und gelacht und manch einer staunte über die Geschäftsidee von Frank Hoppe und Frank Sausner. Diese sahen sich als Dienstleister bereits Millionen scheffeln. Nebenbei lernten wir auch noch die unfreundlichste Kellnerin in Neuss kennen  !!!!

Irgendwann war aber auch hier Schluss und man machte sich zum Abschluss noch auf den Weg auf einen Absacker in Norf. Im "Norfer Treff" ging es dann feucht fröhlich weiter. Dabei vergaß unser Frank V. sogar fast seine Frühschicht die knapp 5 Stunden später beginnen sollte. Was soll man sagen, die letzten gingen als die Kneipe schloss und manch einer kann sich nicht an die Uhrzeit oder den Weg nach Hause erinnern. Unser Schichtarbeiter weiß zwar noch das er und seine Freundin mit dem Taxi nach Hause fuhren, aber nicht mehr womit er bezahlt oder den Taxifahrer vertröstet hat. Zur Frühschicht ist er aber pünktlich erschienen.....

 

Einige Schnappschüsse des Abends sind in der Bildergalerie unter "Em Schwatte Päd" zu sehen...

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. März 2012 um 03:46 Uhr  

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