Schützenfest 2009

Bevor wir am Freitagabend vor Schützenfest unseren alljährlichen Kirmeseinklang feiern konnten, galt es, vorher unseren neuen Zugkönig zu ermitteln. Hierzu trafen wir uns nachmittags am Schießstand im "Von-Waldthausen-Stadion".

Als Schießleiter hatte sich, wie in den vergangenen Jahren auch, erneut Wolfgang Vaudrevange zur Verfügung gestellt. Hierfür bekam er als Dank vor Beginn des Schießwettbewerbes ein Geschenk mit persönlicher Widmung überreicht. Nachdem dann die ersten Biere gezapft waren, ging es zunächst an das Pfänderschiessen. Ob es an der besonderen Motivation durch den Leutnant lag, kann heute nicht mehr bewiesen werden. Königsvogelschuss 2009Auf jeden Fall fiel das erste Pfand mit dem ersten Schuss bei Frank Hoppe. Bei den nächsten Pfändern dauerte es aber erwartungsgemäß etwas länger. Und wie in jedem Jahr konnten wir uns durch unseren Zugführer Bulle anhören, wie gut er doch mit seinen Schüssen die Pfänder vorbereiten würde. Hierzu sei nur kurz gesagt: "Bulle, nicht nur reden und vorbereiten sondern auch selbst mal was treffen..."  Hier die erfolgreichen Pfänderschützen: Kopf (Frank Hoppe, 1.Schuss), rechter Flügel (Frank Vieten, 5.Schuss), linker Flügel (Hans-Jürgen Müller, 13.Schuss), Schweif (Heinz Stanke, 9.Schuss)

Im Anschluss ging es nach einer kurzen Pause mit dem Königsvogelschuss weiter. Hierzu hatten sich folgende Königsbewerber gefunden: Frank Hoppe, Frank Buttler, Frank Vieten und Ralf Wilschrey. NachRalf Wilschrey - Zugkönig 2009/2010 einem harten Wettkampf und natürlich hervoragender "Vorarbeit" durch unseren Bulle konnte Ralf W. den Vogel mit dem 48.Schuss von der Stange holen. Nochmals herzlichen Glückwunsch dazu an dieser Stelle.

Das Zugschiessen erfolgreich beendet, machten wir uns auf den Weg zum Domizil unseres Zugführers, wo schon unsere Frauen mit Kind und Kegel auf uns warteten. Hier angekommen wurde allen Anwesenden in einer kleinen Rede die Schießergebnisse mitgeteilt. Es wurden die Marschpläne, Mitglieds-, Damen- und Gästekarten verteilt und im Anschluss lecker gegrillt.

Der Samstag morgen startete dann erneut beim Oberleutnant mit einem kleinen Frühstück. Hier waren auch bereits unsere diesjährigen Gastmarschierer Patrick Löhr und Marcus Holter aus Dormagen-Stürzelberg anwesend. Im weiteren Verlauf des Vormittages schmückten wir noch bei den restlichen Chargierten, dem amtierenden Zugkönig, dem Hubertus-Major und dem 2.Kassierer der Bruderschaft. Zum Mittagessen fanden wir uns erneut beim Zugführer ein, wo die bessere Hälfte unserers Zugkönigs ein leckeres Mahl vorbereitet hatte. Am Nachmittag löste sich die gesellige Runde dann langsam auf, galt es doch, neue Kräfte für den Abend zu sammeln und sich mit schwarzem Anzug für den Fackelzug schick zu machen. Um 18:00 Uhr trafen wir uns dann am Wachlokal des Norfer St.-Hubertuscorps, der Gaststätte Pütz, wo bereits Fassbier und leckerer Spießbraten auf uns warteten. Der folgende Fackelzug war wie immer sehr stimmungsvoll und im Anschluss wurde noch lange im Festzelt gefeiert. Der Weg von Norf nach Derikum und wieder zurück war unseren Gastmarschierern Patrick und Marcus am Vormittag beim Schmücken noch nicht so lange vorgekommen und man konnte ihnen die Anstrengung förmlich ansehen. Das Bier im Festzelt hatten sie sich also verdient...

Sonntagmorgen traten wir mit unserem Corps in Höhe des Cafe´s "Le Petit" an, was sehr von Vorteil war. Hatte unser Oberleutnant doch ein Frühstück dort für uns bestellt. Nach dem Antreten und großem Zapfenstreich am Kriegerdenkmal ging es zur Festversammlung ins Festzelt. Hans-Jürgen MüllerHier wurden wie in jedem Jahr die Ehrungen an verdienten Schützen vorgenommen. In diesem Jahr gehörte auch einer von uns dazu. Unser Kassierer Hans-Jürgen Müller konnte den Jubilarorden für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft Norf in Empfang nehmen. Nicht nur er, sondern alle anderen von uns waren darauf sehr stolz. Nach dem Mittagessen ging es schnell zum Antreten des St.-Hubertuscorps. Hier bekam er für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Corps den Hubertusorden in Gold verliehen. Der anschließende Umzug mit Parade war von der Sonne verwöhnt, allerdings auch wieder sehr anstregend. Martin Salgert als VorreiterBesonders erwähnen muß man die Bereitschaft unseres Majors Martin Salgert, für einen erkrankten Vorreiter einzuspringen. Ohne an seine eigene Position zu denken, sagte er den Vorreitern spontan zu, was deren Teilnahme am Umzug erst ermöglichte. Von uns hatte er dazu die vollste Unterstützung erhalten. Und trotzdem unser Rat: "Martin, laß Dir das nicht zur Gewohnheit werden"

Das feiern mit unseren Frauen abends im Festzelt war wie immer sehr schön, hatten sie sich doch für uns wieder sehr schick gemacht. Jedoch merkte man einer (Frau Leutnant) von ihnen an, das es am Vorabend einige "Stößchen" zu viel waren....

Auch der Montag und Dienstag waren wie immer toll. Nicht nur am Tisch, auch bei den Umzügen herrschte in unseren Reihen eine gute Stimmung. Es ist viel lustiges passiert und wir haben viel gelacht. Hier konnte sich Christoph in diesem Jahr besonders einbringen. Egal, ob er aus dem "Nähkästchen" erzählte oder beim Umzug mit unkontrollierten Armbewegungen irgendwelche Richtungsänderungen vorgab..... Wir haben für die nächsten Versammlungen genug Geschichten, die erzählt werden müssen.

Der Kirmesausklang fand, wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr, erneut beim Oberleutnant statt. Hierfür nochmals ein Dankeschön. Bei original Idar-Obersteiner Schwenkbraten (über Buchenholz gegrillt) saßen wir noch bis abends zusammen und ließen die vergangenen Tage fröhlich Revue passieren...

 

 

 

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